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3rd June 2015

Neue Entwicklungen in der Automotive-Branche

Anastasia Michurina

Anastasia Michurina

Senior Consultant - DACH

Having graduated in economics with a Diploma in International Human Resources, Anastasia decided to pursue…

Letzten Monat berichtete der Automobilhersteller Opel von einem neuen Lichtsystem für die Autos der Zukunft: Die Beleuchtung soll sich damit allein durch die Blickbewegungen des Fahrers lenken lassen. Je nachdem, wohin der Fahrzeugführer blickt, wird dann dieser Bereich besonders hell ausgeleuchtet. Lichttechnikleiter bei Opel, Ingolf Schneider, erklärt: „Die Idee, das Licht durch die Blickrichtung des Fahrers zu lenken und zu dosieren, verfolgen wir seit rund zwei Jahren. Je mehr wir sehen, wie attraktiv diese Technologie ist, desto intensiver treiben wir unser gemeinsames Projekt voran.“

Neue Entwicklungen in der Automotive-BrancheDas ganze funktioniert mit Hilfe der Eye-Tracking-Technik, auch bekannt als Blickbewegungsregistrierung. Dabei zeichnen Kameras die verschiedenen Augenbewegungen einer Person auf und mit Hilfe der Software wird daraufhin das Sichtfeld berechnet. In der Kamera sind Infrarot-Sensoren integriert: Der schwache Infrarotstrahl gelangt durch die Pupille auf die Netzhaut und wird anschließend reflektiert, dieses Abtasten passiert mehr als 50 mal pro Sekunde. Die Videokamera zeichnet die Reflexpunkte des Infrarotlichts auf und durch die unglaublich schnelle Datenweiterleitung stellen sich die Scheinwerfer praktisch in Echtzeit ein.

Menschen führen ihre Augenbewegungen allerdings nicht ruhig und fließend und schon gar nicht bewusst aus. Deshalb werden die Daten des Eye-Tracking-Programms aufbereitet, um hektische Lichtkegelverschiebungen zu vermeiden. Wenn der Fahrer einen Blick in den Innenraum des Fahrzeugs wirft, bleibt das Licht angeschaltet. Damit das Auto auch von den restlichen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen wird, ist das Abblendlicht selbstverständlich kontinuierlich eingeschaltet. Bei diesem Projekt, das in Kooperation mit der Technischen Universität Darmstadt verfolgt wird, ist leider noch nicht bekannt, wann das Lichtsystem in Serie geht.

Ganz anders sieht es bei Opels LED-Matrix-Lichtsystem aus: hier steht die Markteinführung kurz bevor. Das LED-Matrix-Licht steht in Verbindung mit der Frontkamera und passt sich ständig automatisch den verschiedenen Verkehrssituationen an. Um den Gegenverkehr nicht zu blenden, werden einzelne LEDs deaktiviert, sobald ein entgegenkommendes Fahrzeug registriert wird. Die direkte Umgebung bleibt dabei natürlich hell erleuchtet.

Das Unternehmen bietet damit innovative Systeme und Technologien, um das Fahren bei Nacht zu erleichtern. Man darf gespannt sein, was die Opel-Ingenieure in Zukunft noch von sich hören lassen.

ANASTASIA MICHURINA

RECRUITMENT CONSULTANT – EMBEDDED SOFTWARE AUTOMOTIVE

#semiconductorjobs #automotivejobs

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